ZuhauseReferenz“Das System hat sich schon viele Male zurückgezahlt.”

“Das System hat sich schon viele Male zurückgezahlt.”

Eine Warnung. Eine schnelle Reaktion. Eine unbeschädigte Steuerhaus. Für Kapitän Jan Bakker* an Bord der MTS Rijnstroom* hat Bridgescout® seinen Mehrwert bereits in einer realen Situation bewiesen. Seine Schlussfolgerung ist klar: “Man kann auch ohne fahren. Aber mit ist es sicherer.”

Für Kapitän Jan Bakker* hatte Sicherheit schon immer oberste Priorität. Lange bevor Bridgescout® an Bord der MTS Rijnstroom* installiert wurde, verfolgte er die Entwicklung des Systems bereits mit großem Interesse. “Ich hörte vor etwa zehn Jahren zum ersten Mal von Bridgescout®, auf einer Schifffahrtsmesse”, erzählt er. “Schon damals dachte ich: Das ist ein sehr gutes System.”

Die Entscheidung zur Installation des Systems fiel jedoch nicht sofort. Wie viele Unternehmer in der Binnenschifffahrt musste auch Jan die Investition sorgfältig abwägen. “Es ist eine beträchtliche Investition”, erklärt er. “Als es in Deutschland eine Förderregelung gab, die bis zu 80 Prozent der Kosten deckte, war für mich der richtige Zeitpunkt gekommen.” Jetzt, nach mehr als zweieinhalb Jahren mit Bridgescout® an Bord, möchte er das System nicht mehr missen.

Eine Warnung zur genau richtigen Zeit

Wie wertvoll das System sein kann, zeigte sich an einem Morgen, der zunächst ganz gewöhnlich begann. Nach einer Übernachtung am Kanal machte Jan sein Schiff abfahrbereit. Wie immer ließ er den Mast und die Steuerkabine absenken, bevor er ablegte. Dachte er zumindest. “Ich hatte die Steuerkabine abgesenkt, aber offenbar nicht weit genug”, erinnert er sich. “Kaum war ich weg, schlug Bridgescout® Alarm.”

Der Liegeplatz befand sich 200 Meter vor einer Brücke. Durch die Warnung ließ er die Steuerhaus sofort weiter absinken. “Ohne Bridgescout® weiß ich ehrlich gesagt nicht sicher, ob ich es rechtzeitig bemerkt hätte.” Die Folgen hätten erheblich sein können. “Das Steuerhaus, oder zumindest die Lampenhalterung am Steuerhaus, wäre gegen die Brücke gefahren, da sie noch oben war. Rückblickend hat sich das System alleine durch diese eine Situation bezahlt gemacht.”

Ein zusätzliches Stück Sicherheit

Wie sehr Jan auch von Bridgescout® überzeugt ist, ebenso deutlich äußert er sich über die Rolle, die das System an Bord spielt. “Man darf sich niemals blind darauf verlassen”, sagt er. “Man muss sein Schiff kennen, die Höhe der nächsten Brücke wissen und immer selbst mitdenken.”

Für ihn ist Bridgescout® kein Ersatz für den Skipper, sondern ein zusätzliches Stück Sicherheit, das den Kapitän während der Fahrt unterstützt. “Es gibt einfach ein zusätzliches Gefühl der Sicherheit.” Er vergleicht das System mit den Assistenzsystemen moderner Autos. “Man kann auch ohne ABS oder ESP Auto fahren. Trotzdem ist jeder froh, dass diese Systeme existieren, weil sie das Fahren sicherer machen. So sehe ich Bridgescout® auch. Man braucht es nicht, aber mit ist es sicherer.”

Unterstützung in stressigen Situationen

Der Alltag in der Binnenschifffahrt erfordert heutzutage maximale Konzentration. Neben der Steuerung des Schiffes müssen Kapitäne den Funkverkehr im Auge behalten, entgegenkommenden Verkehr beobachten, telefonieren oder organisatorische Aufgaben erledigen. “Es gibt immer wieder Momente, in denen man abgelenkt ist”, erklärt Jan. “Man beobachtet den Verkehr, telefoniert oder tut etwas im Steuerhaus.”

Precies dan komt Bridgescout® tot zijn recht. “Das System erinnert dich daran, dass die nächste Brücke kommt, auch wenn deine Aufmerksamkeit woanders liegt.” Das bedeutet natürlich nicht, dass der Kapitän unaufmerksam werden darf. “So sollte man eigentlich nicht arbeiten”, sagt er lachend. “Aber die Realität sieht manchmal anders aus. Und gerade dann ist Bridgescout® eine sehr gute zusätzliche Sicherheit.”

Technik mit realistischen Erwartungen

Jan schätzt auch, dass Bridgescout® bewusst als Assistenzsystem entwickelt wurde und nicht den Anspruch hat, perfekt zu sein. “Ja, manchmal gibt es auch Fehlalarme”, sagt er. “Zum Beispiel bei Schleusen, wenn Wasser wie eine Wand herunterfließt. Das erkennt das System dann als Hindernis.”

Für ihn gehört das einfach dazu, wenn es um den Umgang mit Technik geht. “An solche Situationen gewöhnt man sich. Wenn man sie kennt, sind sie kein Problem.” Viel wichtiger ist, dass jeder versteht, wofür Bridgescout® gedacht ist. “Es kann nicht um die Ecke schauen. Es ersetzt keine Erfahrung. Es liefert schlicht zusätzliche Informationen.”

Groten Schaden Vorbeugen

Auch auf wirtschaftlicher Ebene sieht Jan die Vorteile deutlich. “Eine beschädigte Steuerhaus kostet erheblich mehr als Bridgescout®.” Denn neben den Reparaturkosten kommt oft auch ein längerer Stillstand des Schiffes hinzu. “Zuerst braucht man ein neues Steuerhaus. Danach müssen der Radar und die gesamte Navigationstechnik neu eingebaut werden. Bei größeren Schäden liegt das Schiff schnell zwei oder sogar drei Monate still.”

Gerade in der Tankfahrt sind die Folgen besonders gravierend. Jede Kollision muss vom Charterer/Reedereier im EBIS-System gemeldet werden, was oft zu einer Blacklistierung (einer Sperrung bei den Verladern) führt. Bis die Angelegenheit geklärt ist, bleibt das Schiff für die Verfrachter blockiert und kann somit nicht eingesetzt werden. “Man verliert wertvolle Fahrzeit, Einnahmen und gleichzeitig werden die Sicherheitsanforderungen in der Branche jedes Jahr strenger.”

Eine Investition, die sich auszahlt

Würde Jan Bridgescout® anderen Kapitänen empfehlen? Seine Antwort kommt ohne Zögern. “Wenn mich jemand fragt, ob ich zufrieden bin, dann erzähle ich genau das, was ich Ihnen heute erzählt habe.”

Sein Rat ist dabei bewusst realistisch. “Man kann auch ohne fahren. Aber mit ist es sicherer.”

Auch nach mehr als zwei Jahren an Bord der MTS Rijnstroom* schaut Jan immer noch auf die gleiche Weise auf Bridgescout®, wie damals, als er das System zum ersten Mal kennenlernte. “Es ersetzt keinen guten Kapitän”, sagt er. “Aber es gibt jedem Kapitän genau dann ein zusätzliches Augenpaar, wenn er es am dringendsten benötigt.”

Über die MTS Rijnstroom

Die MTS Rijnstroom* ist ein Tankschiff, das auf den europäischen Binnenwasserstraßen fährt. Kapitän Jan Bakker* fährt schon seit mehr als zweieinhalb Jahren mit Bridgescout® an Bord und betrachtet das System als eine wichtige zusätzliche Sicherheitsmaßnahme, die die Erfahrung des Schippers sinnvoll ergänzt, aber niemals ersetzt.

*Der Name des Schiffes und des Kapitäns sind aus Gründen der Privatsphäre fiktiv. Die echten Namen sind der Redaktion bekannt.