Bereits seit über zwanzig Jahren steht Matej am Steuer, und seit 2019 fährt er auf der Avalon Tranquility. Vor zwei bis drei Seisons kam Bridgescout® hinzu, und inzwischen möchte er nicht mehr darauf verzichten. “Wir haben das System immer im Standby”, erzählt er. “Ich kontrolliere die Brücken selbst, so wie ich es immer schon getan habe, aber es ist gut zu wissen, dass es ein Backup gibt.”
Die Sicherungskopie erwies sich vor allem aus der Ferne als wertvoll. “Bei der Annäherung an eine Brücke kann ich oft nicht gut einschätzen, ob das Steuerhaus weit genug unten ist. Das System weiß das.” Sobald er näher kommt, überprüft er es selbst noch einmal. Nicht, weil er dem System misstraut, sondern weil das doppelte Überprüfen für ihn nun einmal zu guter Seemannschaft gehört. “Wenn das System anzeigt, dass alles in Ordnung ist, weiß ich, dass es gut ausgeht.”
Schwarzer Bildschirm, bis er benötigt wird
Was Matej betrifft, muss sich Bridgescout® nicht aufdrängen. “Der Bildschirm ist bei mir immer schwarz, sonst ist das Licht nachts störend.’ Erst wenn eine Brücke kommt, ändert sich das. Dann färbt sich der Bildschirm blau oder rot, und es ertönt auch eine gesprochene Warnung. ”So weiß ich genau, wann ich aufpassen muss, ohne dass ich die ganze Zeit darauf schauen muss.“
Diese Einfachheit ist gleichzeitig auch das, was ihn am meisten anspricht. “Es funktioniert eigentlich völlig selbstständig. Man muss dafür nichts tun. Super einfach.”
Kinderkrankheiten längst überwunden
In der ersten Saison stürzte das System ab und zu ab, erzählt er, aber das ist inzwischen seit über einem Jahr nicht mehr vorgekommen. “Das waren wahrscheinlich einfach Kinderkrankheiten. Wir haben das System im vergangenen Jahr kaum anfassen müssen.”
Ab und zu kommt es zu einem Fehlalarm, insbesondere beim Passieren von Brücken auf den Fahrruten, aber das sieht Matej nicht als Problem. “Es ist nicht störend, es gehört einfach dazu, wie das System funktioniert.” Die Ursache liegt seiner Meinung nach meistens in Echos des Lasers am Ufer oder an den Pfeilern der Brücke, und manchmal spielen die Flaggen am Vormast seines Schiffes eine Rolle, wenn es windet. “Wenn man weiß, warum es passiert, ist es kein Problem.”
Es steht daher auch außer Frage, dass Matej mit Bridgescout® zufrieden ist: “Es ist ein Backup, eine zusätzliche Sicherheitsebene. Ich kann es nur weiterempfehlen.”
Über die Avalon Tranquility
Die Avalon Tranquility fährt für Avalon Waterways und hat Bridgescout® bereits seit zwei bis drei Saisonen an Bord. Kapitän Matej betrachtet das System als eine zuverlässige zusätzliche Sicherheitsebene, besonders beim Einschätzen von Brücken aus der Ferne, und empfiehlt es ohne Zögern Kollegen.
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